11.07.2011 | Entdeckerwelten Hohe Straße
soll in den Fokus gerückt werden

Gemeinsame Aktion der Bildungspartner Main-Kinzig und des Kreis-Tourismusreferats in Kooperation mit dem Historiker Erhard Bus - Historische Strecke, touristische Attraktion, informeller Lernort


Unter der Dachmarke „Entdeckerwelt" hat der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz mit der Publikation „Hohe Straße von Bergen-Enkheim nach Marköbel" eine neue attraktive Lektüre vorgestellt. Unter dieser Dachmarke rücken das Referat für Tourismus und Marketing des Kreises und die Bildungspartner Main-Kinzig (BiP) in einer gemeinsamen Aktion historische Straßen und Wege im Main-Kinzig-Kreis in den Fokus der Öffentlichkeit. „Wir wollen die wirtschaftliche, kulturhistorische und touristische Bedeutung dieser Wege und Routen hervorheben", so Bildungs- und Tourismusdezernent Frenz bei der Vorstellung.

Die Idee und Konzeption dieser Dachmarke stammt von Dr. Karsten Rudolf, Geschäftsführer der BiP, und Burkhard Kornherr, Leiter des Tourismusreferats des Main-Kinzig-Kreises. „Da Wissen über die Heimat auch ein Stück Bildung darstellt und Radfahren oder Wandern heute mehr denn je in allen Altersklassen zur Freizeitgestaltung gehört, bot es sich förmlich an, dass der für die Aus-, Fort- und Weiterbildung größte Bildungsträger des Kreises zusammen mit dem für die Tourismusförderung und Freizeitgestaltung zuständigen Referat Bildung und Freizeitgestaltung verbinden", so der Erste Kreisbeigeordnete Frenz. Attraktionspunkte entlang der Strecke sind dabei informelle Lernorte. Bisher sind unter der Dachmarke „Entdeckerwelt" die Broschüren über die „Birkenhainer Straße" und die „Kneipproute Main-Kinzig" erschienen.

In idealer Weise fügt sich nun auch die Hohe Straße in diese Konzeption ein. Die Hohe Straße zwischen Bergen-Enkheim und Hammersbach war einst Teilstrecke der historischen Via Regia von Santiago de Compostela nach Kiew und vom 16. bis 18. Jahrhundert Durchgangsstraße für Soldaten. Sie ist heute über eine Länge von 23 Kilometern ein beliebter Wander- und Radweg, der als attraktive Regionalparkroute ausgebaut wurde.

In der Broschüre sind alle von der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH und der Regionalpark RheinMain Hohe Straße GmbH/später e.V. (zu ihm gehören die sechs angrenzenden Kommunen Niederdorfelden, Maintal, Schöneck, Nidderau, Bruchköbel und Hammersbach) geschaffenen Attraktionen aufgeführt. Leseecken, Sichtachsen, historische Bäume und Schaukeln prägen dabei das Bild entlang dieser Straße, sind somit Lernorte für die Radler und Wanderer. Die Vorstellung der Broschüre von Tourismusdezernent Frenz erfolgte übrigens unweit der Himmelsschaukel Rummelsberg, unweit von Ostheim, die auch den Titel der Broschüre ziert.

Die Konzeption als Regionalparkroute, die von der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH entwickelt und der Regionalpark RheinMain Hohe Straße GmbH/später e.V. umgesetzt wurde, übersetzt die historischen Bezüge des Personen-, Waren- und Informationsaustausches in die heutige Zeit und nimmt an besonderen Orten Bezug auf dieses Thema.

„Mit Erhard Bus haben wir einen bekannten Historiker gefunden wurde, der gerade die geschichtliche Bedeutung dieser Straße bis hin in die angrenzenden Orte hervorragend aufgearbeitet hat", so Frenz. Die Attraktionen ins rechte Bild rückte der bekannte Fotograf Fred Bongartz. Der Leser erfährt aber nicht nur Geschichtliches über Bergen-Enkheim, Bischofsheim, Hochstadt, Niederdorfelden, Wachenbuchen, Oberdorfelden, Mittelbuchen, Kilianstädten, Windecken, Roßdorf, Ostheim, Butterstadt, Marköbel oder Langen-Bergheim, er wird auch umfassend informiert über den einstigen Weinbau und das alte Bauernland und vor allem natürlich über die ehemalige Handels- und Heerstraße.

Die Landkarte über die Hohe Straße auf den letzten Seiten im Umschlag wird im Ausschnitt auf jeder Seite aufgegriffen, sodass der Radler auf der Strecke von den touristischen Attraktionspunkten sehr leicht in die einzelnen historischen Orte finden kann. Und damit auch die Rast zum Erlebnis wird, gibt es auf fast jeder Seite Tipps für Speis' und Trank in den einzelnen Orten. „Wir wollen mit dieser Broschüre - gerade jetzt auch in Sommerzeit - Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Gäste zum Radfahren und zum Wandern auf der Hohe Straße anregen, verbunden mit einem Abstecher in die Region", so Frenz. Die „Entdeckerwelt Hohe Straße" ist so eine ideale Lektüre für Geschichtsinteressierte und Sportbegeisterte zugleich.

Übrigens: Die Aktion „Entdeckerwelt Hohe Straße" wird im kommenden Frühjahr mit einer weiteren Attraktion fortgesetzt. Dann eröffnet Landrat Erich Pipa eine große Wanderausstellung, deren Begleitheft die Broschüre darstellt.

 

Entdeckerwelten Hohe Straße soll in den Fokus gerückt werden


Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Burkhard Kornherr, Dr. Karsten Rudolf und Günter Frenz 

 

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