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Demokratiewerkstatt Freigericht

Stadt-Land-Migration als Chance für den ländlichen Raum?

Im Rahmen der Demokratiewerkstatt lädt die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP) in Kooperation mit der Gemeinde Freigericht für Donnerstag, 8. September, ab 18:30 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema Stadt-Land-Migration in die Freigericht-Halle (Ortsteil Altenmittlau) ein.

Noch vor einigen Jahren waren Kommunen und Gemeinden im Spessart damit konfrontiert, dass vor allem junge Menschen und Familien ihre Zukunft in Metropolen wie Frankfurt am Main sahen und ihre Heimatgemeinden verließen. Die sogenannte „Landflucht“ war eine sichtbare Herausforderung. Im Jahr 2014 analysierte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erstmals – nach Jahren der Abwanderung – dass mehr Menschen aus den großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt wegzogen als aus dem ländlichen Raum in die Großstädte. Dieser Trend hält bis heute an und ist Resultat verschiedener Ursachen.

In vielen Spessart-Gemeinden entstehen durch den städtischen Zuzug neue Dynamiken, die auch mit Konflikten behaftet sein können. Konflikte im Rahmen der Stadt-Land-Migration resultieren oftmals aus unterschiedlichen Vorstellungen vom „guten Leben auf dem Land“. Zugezogene Menschen aus der Stadt versuchen, ihre urbanen Ideen einzubringen. Gleichzeitig wünschen sich die Menschen auf dem Land von den Neu-Zugezogenen, dass sie sich am dörflichen Gemeinschaftsleben beteiligen – sei es bei der Feuerwehr, im Sportverein, oder in der Nachbarschaftshilfe. Die damit verbundenen Veränderungen – für Neu-Zugezogene und Alteingesessene gleichermaßen – stoßen gelegentlich auf Ablehnung. Dabei können die bezogenen Räume durch urbane Ideen durchaus eine Aufwertung erfahren, ohne dass dadurch die bestehenden ländlichen Qualitäten beeinträchtigt werden.

Was kann getan werden, um die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen? Wie können Ideen aus der Stadt mit Ideen vom Land kombiniert werden, so dass für die Allgemeinheit eine Win-Win-Situation entsteht? Ein Impuls dazu kommt von Sabine Jennert, Projektberaterin bei SPESSARTregional. Gemeinsam werden im Anschluss verschiedene Fragen in Form eines Kurzworkshops mit Sylvie Janka von Janka Beratung und Organisationsdienste aus Hanau bearbeitet.

Mit dieser Auftaktveranstaltung soll in Freigericht eine Demokratiewerkstatt gegründet werden. Ziel der Demokratiewerkstatt ist es, Interessentinnen und Interessenten einen Raum zu schaffen und die Möglichkeit zu geben, regelmäßig über politische, historische oder wirtschaftliche Themen zu diskutieren und auf diesem Gebiet zu lernen. Betreut und moderiert wird die Demokratiewerkstatt von Alexander Wicker, Fachbereichsleiter Gesellschaft und Kultur bei der BiP und Projektmitarbeiter Matthias Müller-Stehlik. Das Projekt wird aus Mitteln des hessischen Weiterbildungspakts gefördert.

Die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Für Getränke ist gesorgt.

 

 

 




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