07.05.2013 | Forschendes,
entdeckendes Lernen in der Grundschule

Fachtagung im Bildungshaus Gelnhausen
Grund- und Förderschulen im Main-Kinzig-Kreis können nun auch zum „Haus der kleinen Forscher" werden.
Bundesweit ist das Regionale Netzwerk Main-Kinzig und Hanau das erste, das es den Schulen ermöglicht, sich zum „Haus der kleinen Forscher" zu qualifizieren. So kann ein nahtloser Übergang von der Kita in die Grundschule stattfinden.

Nach einer eineinhalbjährigen Pilotphase mit vier Grundschulen des Main-Kinzig-Kreises haben nun auch alle Grund- und Förderschulen die Möglichkeit, sich zum „Haus der kleinen Forscher" über das „Regionale Netzwerk Main-Kinzig und Hanau" zu qualifizieren. Damit wird eine Voraussetzung geschaffen, damit Mädchen und Jungen ihr in einer „Haus-der-kleinen-Forscher"-Kita erworbenes Wissen zu naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auch in der Schule erweitern und vertiefen können.

„Der im Bildungshaus in Gelnhausen veranstaltete Fachtag bietet allen Schulen des Kreises die Gelegenheit, sich über die Pädagogik des „Hauses der kleinen Forscher" sowie über die sich im Einklang mit dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan befindlichen Möglichkeiten der Umsetzung im Unterricht zu informieren", betonte der Geschäftsführer der Bildungspartner Main-Kinzig und Leiter der Volkshochschule Horst Günther. „Um eine umfangreiche und qualifizierte Orientierung bieten zu können, haben wir als Referentin Dr. Beata Williams vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen des Universitätsklinikums Ulm für ein Impulsreferat gewinnen können", freut sich Günther. Neben dem spannenden Vortrag zu den neurowissenschaftlichen Grundlagen des Lernens und zur Bildungsforschung für die Grundschule, bekamen die Teilnehmer durch Dr. Jutta Moschner von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" aus Berlin auch noch einen interessanten Einblick in den „Ansatz für frühe naturwissenschaftliche Bildung in Kita und Grundschule" geboten.

„Sehr wichtig ist uns die Möglichkeit der praktischen Umsetzung im Unterricht. Daher freuen wir uns besonders über die große Bereitschaft und das Engagement mit dem die am Pilotprojekt beteiligten Grundschullehrerinnen der Mittelpunktschule „Kinzigquelle" aus Sterbfritz, der Grundschule „Am Hasenwäldchen" aus Birstein sowie der Grundschulen in Rückingen und Sannerz sich hier eingebracht haben und über ihre sehr positiven Ergebnisse", erläuterte Thorsten Hitzel, Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung aus Hanau.

Das „Haus der kleinen Forscher" wurde 2006 in Berlin mit Unterstützung des Bildungsministeriums und Vertretern der Wirtschaft ins Leben gerufenen. Ziel der Initiative ist es, bundesweit in Kitas die frühkindliche Bildung für Mädchen und Jungen im Bereich Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Mittlerweile stellt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher" bundesweit die größte Bildungsinitiative dar.

In einem auf Nachhaltigkeit angelegten Prozess will die Initiative spielerisch die Begeisterung der Kinder an naturwissenschaftlichen Themen fördern. Gerade in diesem Alter sind die Aufnahmefähigkeit und das Interesse der Kinder für Naturphänomene und Technik besonders groß.

Mit dem 2008 durch die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH gegründeten Regionalen Netzwerk Main-Kinzig war der Main-Kinzig-Kreis der erste Landkreis in Hessen, der pädagogischen Fachkräften in Kitas das „Haus der kleinen Forscher" näher brachte. Verankert ist das Netzwerk im „Projektbüro Junge Entdecker" der Volkshochschule in Kooperation mit der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Diese schätzt in diesem Zusammenhang die anspruchsvolle Betreuung und Förderung der Kinder auf ihrem Weg zu selbstständigen, kreativen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten.

Abschließend berichtete Projektkoordinatorin Beate Löb stolz, dass das Regionale Netzwerk im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau auch für die Schulen die Nase wieder ganz vorne hat: „Wir sind bundesweit das erste Netzwerk, das es den Grund- und Förderschulen ermöglicht, sich ebenfalls zum „Haus der kleinen Forscher" zu qualifizieren. Die Kinder können so ihre in der Kita erworbenen naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Kompetenzen nach demselben pädagogischen Ansatz in der Schule vertiefen und erweitern."

Weitere Informationen erhalten Interessierte über das bei den Bildungspartnern Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30, 63571 Gelnhausen (Tel.: 06051/91679-24) oder das Projektbüro der Kathinka-Platzhoff-Stiftung Fischerstr. 4, 63450 Hanau (Tel.: 06181 / 91939-40),

 

Bild zur PM vom 07.05.2013


Silke Rech von der Mittelpunktschule Kinzigquelle in Sterbfritz 

 

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien (Pressedownload) anbieten: 

BiP-Pressemitteilung 07-05-2013 (PDF)

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BiP-Pressemitteilung 07-05-2013 (Bild)

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