09.02.2011 | Geschichtliche Bildungsarbeit
hat hier eine gute Heimat

vhs: Geschichtsverein Heldenbergen leistet wichtigen Beitrag


Ein gerahmtes Bild mit der Vorstellung des Vereins aus dem aktuellen vhs-Heft erhielt Robert Bastian, Vorsitzender des Geschichtsvereins Heldenbergen, von der kreiseigenen Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP). BiP-Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf übergab Bastian eine Wandtafel, auf der zwei Kirchen des Nidderauer Stadtteils und ein Grenzstein abgebildet sind. Außerdem enthält der Beitrag eine umfangreiche Darstellung der Arbeit des Vereins. „Drei Standbeine für erfolgreiche Arbeit" ist daher auch in großen Lettern auf der Wandtafel zu lesen. Der Geschichtsverein Heldenbergen wird wegen seiner zahlreichen Vortragsveranstaltungen, Publikationen und Studienfahrten rund um heimatgeschichtliche Themen im aktuellen vhs-Heft der BiP als ein interessanter Bildungspartner präsentiert. Dort hat der Geschichtsverein unter der Rubrik „Regionales" seinen Platz gefunden. Rudolf: „Geschichtliche Bildungsarbeit hat hier eine gute Heimat und ist ein wichtiger Teil des Angebots zum lebenslangen Lernen im Main-Kinzig-Kreis."

Der heute über 200 Mitglieder zählende Geschichtsverein Heldenbergen ist 1989 aus einem gemeinsamen Abendessen des Chronikausschusses Heldenbergen nach Ende des Festjahres zur 1150-Jahrfeier hervorgegangen. Die erfolgreiche geschichtliche Aufarbeitung im Rahmen des Ortsjubiläums sollte fortgesetzt werden. Da in der Stadt Nidderau bereits geschichtlich orientierte Vereine vorhanden waren, die zum Teil auch über Heimatmuseen und Sammlungen verfügten, organisierte der neue Geschichtsverein seine Arbeit zur historischen Aufarbeitung von Heldenbergen etwas anders. „Und dies hat die BiP dazu bewogen, den Geschichtsverein Heldenbergen mit seinem Lernbeitrag zum lebenslangen Lernen vorzustellen", so BiP-Geschäftsführer Dr. Rudolf, der in den vergangenen zwei Jahren bereits acht Auszeichnungen interessanter Lernorte im Kreis, darunter auch der Geschichtsvereine mit Museen in Ostheim und Freigericht, aber auch historischer Ausstellungen in Schlüchtern vornehmen konnte.

Jährlich zwei größere Exkursionen, zum einen zu Orten in der Nachbarschaft oder zum anderen zu historischen Stätten, die in der Vergangenheit mit Heldenbergen in Verbindung standen, bilden die erste Säule erfolgreicher Arbeit. Zudem finden jährlich mehrere Fachvorträge im Hessischen Hof statt.

„Der dritte Schwerpunkt der Arbeit des Vereins ist die Herausgabe von heimatgeschichtlicher Literatur", berichtete der Vorsitzende Robert Bastian, der selbst in Wort und Bild leidenschaftlich daran mitwirkt. Ein Autorenteam hat bisher acht Hefte der Reihe „Heldenbergen - Blick in die Zeiten" verfasst. Mit zwei Bildbänden ist das lnteresse an der Regionalgeschichte weiter gesteigert und sind wichtige Fakten zum Nidderauer Stadtteil vermittelt worden. Und so übergab Vorsitzender Bastian auch gleich als kleines Dankeschön eine dieser Chroniken Heldenbergens an Dr. Rudolf, die Bastian selbst gemeinsam mit seiner Frau Klara herausgegeben hat. Sie wird ihren Platz im Selbstlernzentrum im gerade entstehenden Bildungshaus Main-Kinzig finden.

„Die BiP hat eine Landkarte lebenslanges Lernen entwickelt, die im Internet unter www.bildungspartner-mk.de zu finden ist und Lernorte wie Bibliotheken, Heimatmuseen, Lernbauernhöfe, Schulen, Kitas und Museen verzeichnet", berichtete Geschäftsführer Rudolf dem Vorsitzenden Bastian. Mit der Auszeichnung ist der Geschichtsverein Heldenbergen nun in die Bildungslandkarte aufgenommen worden. Im aktuellen vhs-Heft werden im Internationalen Jahr der Wälder derzeit übrigens auch das Landschulheim Waldschule in Birstein und das Jugendwaldheim in Hasselroth vorgestellt. Dr. Rudolf: „Ziel ist es, die vielfältigen Lernmöglichkeiten im Main-Kinzig-Kreis sichtbarer zu machen und so Lernen zu fördern."

 

Geschichtliche Bildungsarbeit hat hier eine gute Heimat


HGV-Heldenbergen - Das Foto zeigt BiP-Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf bei der Übergabe der Wandtafel an Robert Bastian, den Vorsitzenden Geschichtsvereins Heldenbergen
 

 

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