03.05.2011 | Netzwerk
„Haus der kleinen Forscher" im MKK wächst

12 weitere Kitas machen sich seit dieser Woche neu auf den Weg -
Nidderau und Birstein stark vertreten


35 Kitas gehörten bisher dem Netzwerk „Haus der kleinen Forscher" im Main-Kinzig-Kreis an, das die kreiseigene Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP) mit ihrer Volkshochschularbeit aufbaut und begleitet. Unterstützt wird sie dabei finanziell durch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung und den Arbeitgeberverband HessenChemie. Das Bundesprojekt, das die BiP vor zwei Jahren in den MKK geholt und als erster Bildungsträger flächendeckend in einem Landkreis angeboten hat, wird nun um 12 weitere Einrichtungen erweitert.

BiP-Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf begrüßte gemeinsam mit vhs-Leiter Horst Günther die 17 Teilnehmer bei dem Auftaktworkshop. Rudolf: „Ich freue mich, dass unsere Initiative so große Nachfrage erfährt und danke den Kitas sowie ihren Trägern, dass sie sich auf den Weg machen, zu Leuchttürmen in der naturwissenschaftlichen Bildungsarbeit zu werden." Selbstverständlich sei dieses Engagement nicht, so Rudolf. Denn die am Projekt teilnehmenden Kitas verpflichten sich, zahlreiche Fortbildungen zu besuchen, in den Kitas vielfältige naturwissenschaftliche Versuche durchzuführen und diese zu dokumentieren.

Nach etwa einem Jahr steht dann die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher" an. Die Plakette hilft der Einrichtung bei der Profilbildung sowie bei der Umsetzung des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. Nachhaltig ist der Prozess, da nach der Verleihung der Plakette Aufbauschulungen stattfinden und nach zwei Jahren die Re-Zertifizierung stattfindet. Dabei führt das Dozententeam der Bildungspartner, die Diplom Biologen Uli Brenner und Beate Löb, nicht nur die Schulungen durch, sondern begleitet die Einrichtungen auch im täglichen Handeln vor Ort.

Von den 35 Kitas, die sich in 21 Kommunen des MKK bisher am Projekt beteiligten, sind 31 bereits zertifiziert. Neu auf den Weg machen sich seit dem Auftaktworkshop, der diese Woche startete, 12 weitere Kitas. Darunter sind fünf Einrichtungen aus Nidderau (Kita Allee Süd, Maria Merian, Pestalozzistraße, Eichen und Villa Kunterbunt), wo Mitte des Jahres Dank der Unterstützung der Stadt übrigens auch der nächste Forschertag für alle Kitas des Westkreises stattfinden wird. Auch aus Birstein hatten sich noch zwei Kitas zur Teilnahme am Programm angemeldet (Kitas Zauberwald und Zwergenstübchen), ebenso wie aus Jossgrund (Sonnenblumenkindergarten), Erlensee (Evangelischer Kindergarten), Flörsbachtal (Kita Lohrhaupten), Schlüchtern (Evangelischer Kindergarten Spatzennest) und Maintal (Kita Fantasia).

„Damit bauen wir das regionale Netzwerk unserer frühkindlichen Bildungsarbeit weiter aus. Im nächsten Schritt werden wir - Interesse vorausgesetzt - die Grundschulen, die mit den nun 47 beteiligten Kitas zusammenarbeiten, in das Programm mit aufnehmen, um auch hier Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Eine Arbeitsgruppe nimmt dazu demnächst die Arbeit auf."

Das Programm „Haus der kleinen Forscher" ist eines von vielen Projekten, die die BiP in die kürzlich neu gegründete Initiative „Junge Entdecker Main-Kinzig" mit einbringt. Die Initiative wird gemeinsam von der BiP und der Kathinka-Platzhoff-Stiftung getragen. Nähere Informationen dazu finden sich unter www.junge-entdecker.de.

 

Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ im MKK wächst


Das Bild zeigt die Teilnehmer am Workshop der Erweiterungsrunde mit BiP-Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf und Dozentin Beate Löb
 

 

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