
24.03.2010 | Neuer berufsbegleitender
Studiengang Health Care Studies
Studiengang Health Care Studies
BiP kooperiert mit Hamburger Fern-Hochschule
Mit einem neuen universitären Angebot wartet die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP) auf. Auszubildende der Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege der Schule für Pflegeberufe der BiP können ab Herbst parallel zu ihrer Ausbildung den Studiengang Health Care Studies an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) absolvieren.
Darauf hat der Erste Kreisbeigeordnete und Bildungsdezernent Günter Frenz hingewiesen.
Von dieser Zusammenarbeit zwischen mit dem größten Bildungsträger des Main-Kinzig-Kreises und einer der größten privaten Hochschulen Deutschlands profitieren erstmals die Schüler des Herbstkurses 2009. Ein Jahr nach Beginn ihrer Ausbildung können ab 1. September 2010, all diejenigen, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, ihr gesundheitsfachliches Wissen in dem praxisorientierten Studiengang erweitern.
Den Auszubildenden, aber auch den Lehrern der Schule für Pflegeberufe mit der Schulleiterin Elisabeth Gottschalk an der Spitze, wurden im Beisein des Bildungsdezernenten Günter Frenz und des BiP-Geschäftsführers Dr. Karsten Rudolf durch die Leiterin des Studienzentrums der Hochschule in Kassel, Jutta Trieschmann, die Anforderungen des neuen Studiengangs vorgestellt.
Wichtigste Voraussetzung für den Zugang zum ausbildungsbegleitenden Studiengang ist das Abitur. Die Vertreterin des Hamburger Bildungsinstituts hob zudem hervor, dass sich der Studiengang Health Care Studies bundesweit an Auszubildende der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie der Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege richtet.
Neben separaten Studienmodulen für jede der vier Fachrichtungen sind berufsübergreifende Module vorgesehen, in denen die verschiedenen Berufsgruppen von Anfang an miteinander arbeiten. Ziel ist es unter anderem, das Verständnis für die weiteren Professionen zu stärken und ein gemeinsames Handeln in der Versorgung der Klienten und Patienten zu initiieren. Schulleiterin Elisabeth Gottschalk wies ergänzend darauf hin, dass die Schule für Pflegeberufe der BiP das Curriculum der Ausbildung entsprechend angepasst hat, lediglich aber die Zeitschiene der Ausbildung auf die Zeitplanung des Studiums abstimmen musste. Bildungsinhalte verändern sich nicht. Das Teilzeit-Fernstudium schließt zwei Jahre nach dem Berufsexamen mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) in Health Care Studies ab.
„Dieser universitäre Baustein macht unsere Schule als Ausbildungseinrichtung noch attraktiver und erweitert insgesamt das Angebotsspektrum der BiP auf dem bereits im letzten Jahr beschrittenen Weg der Kooperation mit verschiedenen Hochschulen, um Berufstätigen attraktive Fortbildungsmöglichkeiten zu eröffnen", erläutert BiP-Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf die Strategie.
Bildungsdezernent Günter Frenz betonte, dass die Auszubildenden des Krankenhauses in Gelnhausen und Schlüchtern den Vorteil haben, für den Besuch der Schule für Pflegeberufe kein Schulgeld zahlen zu müssen, im Gegenteil sogar eine Ausbildungsvergütung zu erhalten. Frenz: „Dadurch können Sie sich leichter auf beides, Ausbildung und Studium, konzentrieren." Mit der Kombination aus Ausbildung und Studium, das heute moderner Bildungspraxis entspricht, sind in jedem Fall vielfältige berufliche Möglichkeiten eröffnet, machte der Bildungsdezernent den Auszubildenden das Studium schmackhaft.
Bildungsdezernent Frenz und Geschäftsführer Rudolf dankten Schulleiterin Gottschalk für die Initiative zur Kooperation der BiP mit einer der größten Privatschulen Deutschlands, die aktuell 8000 Studierenden an mehr als 40 Studienzentren berufs- bzw. ausbildungsbegleitend Bachelor-, Diplom- und Master- Studiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Pflege anbietet. Bisher haben bereits über 2000 Absolventen ihr Fernstudium an der HFH erfolgreich abgeschlossen. Frenz: "Demnächst werden aus Gelnhausen weitere Absolventen hinzukommen. Der ein oder andere signalisierte dies bereits von den infrage kommenden Auszubildenden."
Das Bild zeigt Jutta Trieschmann, die Vertreterin der Hochschule zusammen mit Bildungsdezernent Günter Frenz und Schulleiterin Elisabeth Gottschalk vor den Auszubildenden
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