31.12.2009 | BiP zieht positive Bilanz für das Jahr 2009

Bildungsdezernent Frenz: Viele neue Akzente gesetzt


Im zweiten Jahr ihres Bestehens kann die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BiP), die aus den drei Säulen Volkshochschule, Akademie für Gesundheit und Campus berufliche Bildung besteht, eine positive Bilanz ihrer Arbeit ziehen und dabei auf eine außergewöhnliche nationale Resonanz blicken. Dies erklärte Vizelandrat und Bildungsdezernent Günter Frenz.

So hat die BiP 2009 beispielsweise damit begonnen, die Bildungsangebote der verschiedenen Anbieter im Landkreis zu vernetzen und durch die Schaffung der Rubrik „Regionales" im vhs-Heft sowie eine Bildungslandkarte Lernorte sichtbarer zu machen. Wichtigste Grundlage ihrer Arbeit bleiben jedoch die eigenen über 1.100 Angebote. „2009 war dabei auch gekennzeichnet durch eine ständig steigende Anzahl an Kooperationspartnern, die uns finanziell und inhaltlich unterstützen oder mit denen wir neue gemeinsame Bildungspartnerschaften aufbauten", schildert Geschäftsführer Dr. Karsten Rudolf. Hier setzte die BiP beispielsweise einen neuen Akzent in Sachen universitäre Fortbildung für Berufstätige durch die Kooperation mit der Goethe Universität und der Hochschule Fresenius. Dabei realisierten die drei Partner in Bad Soden-Salmünster eine in dieser Form bisher einmalige EU geförderte Fortbildungsreihe für über 60 Lehrer der Region.

„Weil lebenslanges Lernen das gesellschaftliche Ziel ist, setzen wir besonders mit neuen Unterstützungsangeboten in den Kitas und Schulen an", schildern Frenz und Rudolf die Intention weiterer hervorstechender Aktionen. So hat die BiP die bundesweite Aktion „Haus der kleinen Forscher" in den Kreis geholt. 35 Kitas sollen dadurch zu zertifizierten Leuchttürmen der naturwissenschaftlichen Bildung werden. Im Jahr 2009 wurden bereits mehrere Schulungen der beteiligten Einrichtungen durchgeführt, die unmittelbar Aktionstage für etwa 1.600 Kinder gestalten. Mit der Schwesteraktion „Kleine Chemiker im MKK" sollen darüber hinaus bis zur Jahresmitte 2010 alle 184 Kitas der Region in einfachen Experimenten unterrichtet und mit Material versorgt werden. 2009 wurden bereits 107 Erzieher von 70 Kitas geschult.

Weitere Höhepunkte in der Bildungsarbeit der BiP waren die Präsentation von zahlreichen Mitmachaktionen „Clever durch Bildung" für Jung und Alt am Hessentag in Langenselbold und auf der Lernwelten in Hanau aber auch die Podiumsdiskussionen in Schulen mit prominenten Fachleuten wie dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, dem Herausgeber der FAZ, einem Volkswirt des DGB und mit Bürgerrechtlern der ehemaligen DDR. „Diese Diskussionsrunden machten die BiP 2009 neben ihren Berufsorientierungsseminaren zu einem wichtigen Partner der Schulen", so Schuldezernent Frenz.

2009 baute die BiP auch ein neues Dienstleistungsangebot zur betrieblichen Gesundheitsbildung auf. Den Startschuss dazu bildete ein Kongress mit der HessenChemie in Hanau. Durch den Fachtag und erste Aktionen „vor Ort" bei der Firma Engelhard in Niederdorfelden, in der Stadtschule Schlüchtern und bei der AQA wurden so in den ersten Monaten etwa 800 Bürger angesprochen.

Frenz: „Wir freuen uns natürlich auch, dass die BiP in den bundesweiten Bildungsfokus rückt." So empfiehlt das Magazin des Deutschen vhs-Verbandes in einem aktuellen Beitrag die Nachahmung der Kita-Aktionen. Über 160 Vertreter deutscher Volkshochschulen befassten sich zudem auf einer Bundesfachkonferenz in Bamberg durch einen Vortrag von Dr. Rudolf mit der Marktstudie zur beruflichen Bildung, die die BiP zusammen mit Emnid 2009 durchführte. Das Angebot zur betrieblichen Gesundheitsbildung war Gegenstand einer Fachkonferenz des VHS-Verbandes Rheinland-Pfalz. Und in Hameln referierte Rudolf vor Bildungseinrichtungen und vor Bildungspolitikern des niedersächsischen Landtages über Zukunftsaufgaben in der politischen Bildungsarbeit, ergänzt durch praktische Erfahrungen bei der Umsetzung im MKK. Frenz: „Durch den Austausch mit Experten geben wir unsere Erfahrungen nicht nur weiter, sondern erhalten auch neue Impulse für unsere Arbeit. Die bundesweite Aufmerksamkeit unterstreicht, dass sich in Sachen Bildung im MKK einiges bewegt. So beschäftigt sich der Main-Taunus-Kreis nach einem Besuch in Gelnhausen damit, wie das Modell der BiP in den Taunuskreis übertragen werden kann."

Wenn sich die Entwicklung so weiter fortsetzt und sich zudem die Tendenz verstetigt, wie etwa im VHS-Bereich Sprachen, wo für die im 1. Halbjahr 2010 angebotenen Kurse bereits vor Veröffentlichung des neuen Programms über 500 Anmeldungen vorliegen, kann man bereits jetzt von einem guten Jahresstart sprechen und es zeigt, dass die BiP immer mehr zu einem dauerhaften Partner der Menschen in Sachen Bildung wird", erklärte Frenz abschließend.

 

 

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BiP-Pressemitteilung 31-12-2009 (PDF)

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